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Gesetze der Magie
Nr. Band Kapitel Seite Gesetz
001 002 007 173 Die Menschen sind dumm.
002 004 031 536 Die besten Absichten können den größten Schaden zur Folge haben.
003 006 018 260 Leidenschaft ist stärker als Vernunft.
004 008 005 093 Vergeben hat etwas magisches.
005 009 028 393 Achte darauf, was Menschen tun, nicht was sie sagen, denn Taten verraten jede Lüge.
006 012 008 125 Der einzige Souverän, dem man sich Unterwerfen darf, ist die Vernunft.
007 013 060 623 Leben bedeutet Zukunft, nicht Vergangenheit.
008 014 045 426 Erweist euch des Sieges würdig (Talga Vassternich).
009 000 000 000 Widersprüche existieren nicht, werder im Ganzen noch in Teilen
010 000 000 000 Wer absichtlich der Wahrheit den Rücken zu kehrt, verrät sich Selbst


Gesetz: 001 Die Menschen sind dumm.
Erklärung: Menschen glauben immer das was sie befürchten oder hoffen, auch wenn es nicht der Wahrheit entspricht. Selbst wenn ein fremder Mann einem Anderen sagen würde, dass sein Haus gerade brennt, hätte dieser keinen Zweifeln an der Richtigkeit der Aussage und würde voller Angst um seine Eigentum zu seinem Haus rennen, um das Nötigste zu retten. Der Fremde hätte auch sagen können, dass die Frau des Mannes, die schon seit langer Zeit verschwunden ist, bei seinem Haus auf ihn wartet. Der Mann würde es ohne jeden Zweifel glauben.

Gesetz: 002 Die besten Absichten können den größten Schaden zur Folge haben.
Erklärung: Wenn du einem Bettler eine Münze gibst, weil er behauptet, seine Familie sei hungrig, und er benutzt sie dazu, sich zu betrinken und tötet dann jemanden, ist das dann dein Fehler? Nein. Er war es, der jemanden getötet hat, doch hättest du ihm statt dessen etwas zu essen gegeben oder wärst hingegangen und hättest seiner Familie etwas zu essen gegeben, wäre es nicht zu dem Mord gekommen. Deine Absicht war gut, und doch hat sie Schaden angerichtet.

Gesetz: 003 Leidenschaft ist stärker als Vernunft.
Erklärung: Die Leidenschaft siegt oft über die Vernunft. Meist Hass oder Liebe treibt einen zum unvernünftigen und leichtsinnigen Handeln. Eine Mutter die ihr Kind ertrinken sieht, würde ins Wasser springen um es zu retten, auch wenn sie selber nicht schwimmen kann. Die Leidenschaft würde über die Vernunft siegen.

Gesetz: 004 Vergeben hat etwas magisches.
Erklärung: Eine Magie, die eine heilende Wirkung hat. Das gilt sowohl für die Vergebung, die man selbst gewährt, als auch für die, die man gewährt erhält.

Gesetz: 005 Achte darauf, was Menschen tun, nicht was sie sagen, denn Taten verraten jede Lüge.
Erklärung: Selbst wenn jemand behauptet dem Frieden zu dienen hat dieses keinerlei Wert, wenn er nicht nach seinen Worten handelt. Nur die in einem Leben vollbrachten Taten sagen etwas über seinen Charakter aus und nicht sie Aussagen einer Person.

Gesetz: 006 Der einzige Souverän, dem man sich Unterwerfen darf, ist die Vernunft.
Erklärung: Das Sechste Gebot ist der Dreh- und Angelpunkt, um den alle anderen Gebote kreisen. Es ist nicht nur das wichtigste aller Gebote, sondern auch das einfachste; nichtsdestoweniger ist es dajenige, das am häufigsten missachtet und verletzt und bei eitem am häufigsten verschmäht wird. Man muss ihm, dem unablässigen Protestgeschrei der Gottlosen zum Trotz, unbedingt Geltung verschaffen. In den Schatten seines strahlenden Lichts, wo Halbwahrheiten gläubige Anhänger, tief empfindende Gläubige und selbstlose Jünger in die Falle locken, lauern Elend, Ungerechtigkeit und völliges Verderben. Glaube und Gefühle sind das gefährlich lockende Wesen des Bösen. Anders als Vernunft setzen Glauben und Gefühle der Selbsttäuschung und Launenhaftigkeit keine Granzen. Sie sind ein bösartiges, ansteckendes Gift, das einem für jede jemals ersonnene Verdorbenheit die betäubende Illusion moralischer Rechtfertigung verschafft. Glaube und Gefühle sind der Schatten des strahlend hellen Lichts der Vernunft. Vernunft ist das Wesen der Wahrheit, die ganze Herrlichkeit des Lebens lässt sich nur durch Vernunft erfassen, durch dieses Gebot. Setzt man sich darüber hinweg, indem man die Vernunft verschmäht, schließt man den Tod in seine Arme.

Gesetz: 007 Leben bedeutet Zukunft, nicht Vergangenheit.
Erklärung: Das Leben findet in der Zukunft statt, nicht in der Vergangenheit. Durch Erfahrung können wir aus der Vergangenheit lernen, wie bestimmte Dinge sich künftig erreichen lassen; die Vergangenheit mit ihrenlieben Erinnerungen vermag uns zu trösten, sie liefert die Grundlage für alles bislang Erreichte. Aber nur die Zukunft birgt das Leben. In der Vergangenheit leben, heißt, sich bereitwillig dem Tod überlassen. Aber wenn man das Leben in vollen Zügen genießen will, muss jeder Tag neu erschaffen werden. Als rationale, denkende Wesen sind wir dazu verpflichtet, unseren Verstand zu gebrauchen, um vernuftgesteuerte Entscheidungen zu treffen und uns nicht blindlings auf das Althergebrachte zu verlassen.

Gesetz: 008 Erweist euch des Sieges würdig (Talga Vassternich).
Erklärung: Stehe zu deinen Taten und handle aus überzeugung. Böse Menschen müssen getötet werden, um Leid zu verhindern.

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